Deutscher Putenbraten nach Schweinebraten-Art
Der deutsche Putenbraten nach Schweinebraten-Art ist die perfekte halal-freundliche Alternative zum traditionellen Sonntagsbraten und bringt alle Aromen des bayerischen Originals auf den Tisch. Ein großes Stück Putenbraten wird mit einer aromatischen Paste aus Kümmel, Knoblauch, Paprika und frischen Kräutern eingerieben und die Haut rautenförmig eingeschnitten, damit die Gewürze tief ins Fleisch eindringen und die Kruste beim Braten wunderbar knusprig wird. Im Ofen schmort der Braten langsam auf einem Bett aus Zwiebeln, Karotten und Sellerie, die zusammen mit Rinderbrühe und naturtrübem Apfelsaft die Basis für eine intensive, samtige Bratensoße bilden. Alle 20 Minuten wird der Braten mit dem Bratensud übergossen, damit das Fleisch saftig bleibt und die Kruste eine gleichmäßig goldbraune Farbe annimmt. In den letzten 15 Minuten wird die Temperatur erhöht, um die Kruste besonders kross zu bekommen. Das Ergebnis ist ein Braten, der außen herrlich knusprig und innen butterzart ist – genau wie man es von einem klassischen Schweinebraten erwartet. Serviert mit fluffigen Kartoffelknödeln oder Semmelknödeln, cremigem Sauerkraut und der dunklen Bratensoße ist dieses Gericht ein echtes Festessen für die ganze Familie. Perfekt für Sonntagsessen, Weihnachten, Ostern, Geburtstage oder jeden Anlass, der nach Gemütlichkeit, Tradition und herzhaftem Genuss verlangt. Ein Stück deutsche Esskultur – für alle zugänglich.
Ausstattung
Zutaten
Anleitung
- 1Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Putenbraten kalt abspülen und trocken tupfen. Die Haut mit einem scharfen Messer rautenförmig einschneiden – nicht ins Fleisch schneiden, nur die Haut.
- 2In einer kleinen Schüssel gemahlenen Kümmel, Knoblauch, Paprikapulver, Majoran, Salz, Pfeffer und 1 EL Öl zu einer Paste verrühren. Den Putenbraten von allen Seiten damit einreiben und die Paste besonders gut in die eingeschnittene Haut einmassieren.
- 3Restliches Öl in einem Bräter bei hoher Hitze erhitzen und den Braten von allen Seiten scharf anbraten, bis er goldbraun ist. Herausnehmen.
- 4Zwiebeln, Karotten und Sellerie im Bräter anrösten. Tomatenmark zugeben und kurz mitrösten, bis es dunkler wird und duftet.
- 5Rinderbrühe und Apfelsaft angießen, Lorbeerblätter und ganzen Kümmel hinzufügen. Den Putenbraten mit der Hautseite nach oben zurück in den Bräter legen.
- 6Ohne Deckel im Ofen ca. 1,5–2 Stunden braten. Alle 20 Minuten mit dem Bratensud übergießen, damit das Fleisch saftig bleibt und die Kruste gleichmäßig goldbraun wird.
- 7In den letzten 15 Minuten den Ofen auf 220 °C erhöhen, damit die Kruste besonders knusprig wird. Den Braten im Auge behalten, damit nichts verbrennt.
- 8Braten herausnehmen, in Alufolie wickeln und 10–15 Minuten ruhen lassen – so verteilt sich der Saft im Fleisch.
- 9Für die Soße: Den Bratensud durch ein Sieb in einen Topf gießen und das Gemüse dabei ausdrücken. Aufkochen und mit in kaltem Wasser angerührter Speisestärke binden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- 10Putenbraten in dicke Scheiben schneiden und mit der Soße, Kartoffelknödeln und Sauerkraut servieren. Guten Appetit!
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